
Paladine nehmen jedes Abenteuer, auf das sie ausziehen, äußerst ernst. Selbst ein einfacher und
scheinbar unbedeutender Auftrag ist für den Paladin zumindest ein Test und eine Herausforderung seiner
Persönlichkeit. Es ist eine Gelegenheit für ihn, Mut zu demonstrieren, neue Strategien zu lernen
und Gutes zu tun. Diese Glaubenskrieger werden von göttlichen Mächten geschützt, die sie vor
schädlichen Einflüssen bewahren, vor Krankheiten schützen, sie und ihre Verbündeten
heilen und dafür sorgen, daß sie nie der Furcht anheim fallen können. Erfahrene Paladine
können böse Feinde niederschmettern und Untote vertreiben. Ein Paladin sollte über eine hohe
Weisheit verfügen, da er nur so als hochstufiger Paladin Zauber hoher Grade einsetzen kann.
Außerdem profitiert ein Paladin von einem hohen Charisma, da es für zahlreiche seiner
Fähigkeiten eine entscheidende Rolle spielt.
Nur wenige Spieler können einen Paladin so spielen, wie sie beschrieben werden. Es ist sehr schwer,
einen Charakter zu spielen, der gut mit einem großen "G" ist. Das macht das Spielen eines
Paladins mit zu dem Zähesten, was man tun kann - aber nicht unmöglich. Man wird bemerken, daß
es in einer Welt, in der es einfacher ist, als erster zuzuschlagen und zu plündern, anspruchsvoll ist,
rechtschaffen gut zu bleiben. Für diejenigen, die einen Paladin ordentlich spielen können, sind sie
eine eindrucksvolle Klasse mit vielen, vielen Zugaben. Das bedeutet nicht, daß Spieler alle Paladine
entsprechend den Sterotypen spielen müssen - ultra-konservativ, starr, engstirnig, weltverbessernd. Es
steht nichts in den Regeln darüber geschrieben, welche Sorte von Persönlichkeit (man muß nicht
nett sein, um Gutes zu tun), welche Art von Kleidung (schonmal von einem Paladin in kunterbunter Rüstung
gehört?) was für Angewohnheiten oder selbst welchen Geisteszustand man zu besitzen hat. Erschaffe
deinen eigenen Charakter.
Ein Paladin ist nicht einfach ein Kämpfer mit "einer Menge Zeugs". Eine richtigere Sichtweise
ist es, einen Paladin als einen Kriegs-Kleriker zu sehen. Sie sind erschaffen, um Krieger zu sein mit dem
zusätzlichen Bonus von etwas Magie, die sich auf das kämpfende Böse konzentiert. Als ein Ergebnis
davon muß man, wenn man seinen Paladin neue Fertigkeiten erlernen läßt, eine Menge Dinge beachten.
Um die Zugaben eines Paladins wirklich voll ausnutzen zu können, muß er in verschiedenen Attributen
über dem Durchschnitt liegen. Für Charisma sind Paladine bekannt - sie sind Führer, sie sind
Inspiration für die Truppen und sollten die physische Verkörperung des direkten Gegenteils der dunklen
und verdorbenen Welt des Bösen sein. Charisma wird benutzt, um die Wirkung von Handauflegen, Rettungswurf-Boni,
der "Untote vertreiben" und "Böses niederstrecken"-Fähigkeit festzulegen. Weisheit
wird benutzt, um festzulegen, welche Stufe von Kleriker-Zaubern verfügbar sind (ein Spieler benötigt
einen Weisheitswert von 14, um alle Zauberstufen anwenden zu können, die einem Paladin gegeben sind - die
4. Stufe ist die höchste, die er erreichen kann). Zu guter letzt sind Geschicklichkeit, Stärke und
Konstitution alles Elemente, die einen Krieger ausmachen und deshalb ebenfalls beachtet werden müssen.
Auswählen, was man davon steigern will, ist ein schwieriger Prozess und man muß bereit sein, Opfer
auf anderen Gebieten zu bringen, um die vollen Vorteile der Klasse genießen zu können.
Ein Vorteil, der in der göttlichen Natur der Zauber liegt, ist, daß Paladine Rüstungen tragen
können, ohne Zauberpatzer befürchten zu müssen. Paladine kämpfen häufig, so daß
die Möglichkeit, Rüstungen tragen zu können, sehr wichtig ist.
Paladine sind - ebenso wie Mönche - eingeschränkt in ihren Klassenkombinationen. Wenn sie einmal den
Pfad des Paladintums verlassen, um den einer anderen Klasse zu verfolgen, können sie nie wieder umkehren.
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Gesinnung: Muß rechtschaffen gut sein. |
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Trefferwürfel: W10 |
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Fertigkeiten: Alle einfachen Waffen und Kriegswaffen; alle Rüstungen und Schilde. |
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Fertigkeitspunkte (x4 auf der ersten Stufe): 2 + Intelligenz Modifikator. |
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Zauber: Göttliche Zauber (weisheitsabhängig, Rüstung erhöht die Chance auf
Zauberpatzer nicht). |
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Ehemalige Paladine: Ein Paladin, der keine rechtschaffen gute Gesinnung hat, kann keine Stufen als
Paladin aufsteigen, bis er wieder eine rechtschaffen gute Gesinung erlangt. |
Da die Paladin-Klasse eine enorme Anzahl von Extra-Fähigkeiten besitzt, haben sie ausgleichend dafür
weniger Fertigkeiten, die sie entwickeln können. Jede einzelne von ihnen ist essenziell, wie auch immer
sie den Paladin bei seinem göttlichen Auftrag unterstützt.
Welche Art von Paladin du spielen willst, muß bedacht werden, wenn es darum geht, seine Fertigkeiten
auszuwählen. Welche Fertigkeiten willst du auswählen? Macht Heilen Sinn, wenn du "Hand
auflegen" beherrschst? Willst du dein Charisma verwenden, um andere durch Überredungskunst
beeinflussen zu können? Bist du beschlagen in Sagenkunde aus alten Büchern und Liedern?
Klassenfertigkeiten
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Heilkunde |
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Konzentration |
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Parieren |
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Provozieren (Diplomatie) |
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Sagenkunde (Wissen) |
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Überzeugen (Diplomatie) |
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